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Out-of-the-Box-Coaching: Neue Wege zu persönlicher Entwicklung

Klassischerweise finden Coaching-Sitzungen in einer Praxis statt, in der Coach und Klient sich gegenüber oder gegebenenfalls nebeneinander befinden. Manchmal gibt es auch eine Couch wie beim Psychologen, auf der sich der Klient hinlegen kann. Allerdings habe ich kaum positive Erfahrungen mit liegenden Klienten gemacht. Viele kommen nach der Arbeit, und das Liegen verleitet dazu, einzuschlafen. Als Coach möchte man, dass der Klient entspannt ist, aber nicht so sehr, dass er müde wird. Deshalb achte ich explizit darauf, dass Hypnosesitzungen nur im Sitzen stattfinden. Gerade Männer neigen dazu, einzuschlafen!



Was meinen Klienten und mir mittlerweile am meisten Spaß macht, ist das "Out-of-the-Box"-Coaching. Damit meine ich alles außerhalb der Praxis. Auch Online-Coaching ist nicht mehr so außergewöhnlich, sondern eher zum Standard geworden. Meine Klienten nutzen Online-Coaching-Sitzungen gerne, um beispielsweise ein zeitkritisches Thema intensiv zu bearbeiten. Dies bietet ihnen die optimale Flexibilität, sich mit ihrem Thema auseinanderzusetzen. Diese Möglichkeit wird auch gerne genutzt, um beispielsweise vor einer Rede die nötige Ruhe zu finden. Nicht wenige haben die Gelegenheit genutzt, vor einem wichtigen Termin gemeinsam online zu meditieren, Atemübungen zur Entspannung zu machen oder Hypnose zur Steigerung des Selbstbewusstseins zu erleben. Aber ja, Online-Coaching ist mittlerweile Standard.


Besonders gute Erfahrungen habe ich mit Coachings in der Natur gemacht, beim Spaziergang. Irgendwie löst das ruhige Gehen etwas im Gehirn aus, das dem Coaching-Prozess positiv zugutekommt. Die frische Luft und Bewegung fördern die Kreativität und aktivieren das eigene "Out-of-the-Box"-Denken. Noch besser könnte ich mir vorstellen, Coachings am Strand oder beim Ausritt mit Pferden anzubieten. Obwohl ich diese Erfahrung noch nicht gemacht habe, wäre sie sicherlich beeindruckend.


Viele Klienten nutzen gerne die Möglichkeit, dass ich als Coach zu ihnen nach Hause komme. Manche Themen sind besonders sensibel und möchten in vertrauter Umgebung besprochen werden. Auch der Zeitmangel ist ein Argument, warum sich Klienten für ein Coaching in den eigenen vier Wänden oder im Büro entscheiden. Wie bereits erwähnt, habe ich die schönsten und interessantesten Durchbrüche beim Coaching in der Natur erlebt. Ich frage mich, welche weiteren lohnenswerten Orte für Coachings es noch geben könnte? Ein Coaching im Café oder Restaurant halte ich wegen der fehlenden Privatsphäre für ungeeignet. Vielleicht wäre auch ein Coaching während eines Hundespaziergangs möglich, allerdings sollte man dafür mindestens 60 Minuten einplanen. Wie auch immer, ich finde, es wird Zeit, aus der Praxis oder dem Internet herauszukommen und die Magie draußen in der Natur zu erleben. Es ist doch so: Wenn man die Perspektive ändert, ändert sich auch die Perspektive. 😉

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